Das Video Graphics Array (VGA) ist ein Grafikstandard, der ursprünglich von IBM im Jahr 1987 eingeführt wurde. VGA definiert sowohl die Hardware- als auch die Software-Schnittstellen für die Anzeige von Grafiken und Text auf Monitoren. Der Standard ermöglicht eine Auflösung von 640 x 480 Pixeln mit einer Farbtiefe von bis zu 256 Farben.
VGA wurde als Nachfolger des EGA (Enhanced Graphics Adapter) entwickelt und stellte einen bedeutenden Fortschritt in der Grafikdarstellung dar. Der Standard wurde schnell populär und setzte sich als de facto Standard für PC-Grafik durch. Viele Grafikkartenhersteller begannen, VGA-kompatible Produkte zu entwickeln, was zur weit verbreiteten Nutzung führte.
In der Praxis findet VGA häufig Anwendung in älteren Computern und Monitoren. Einige Beispiele sind:
Es gibt einige Missverständnisse, die häufig im Zusammenhang mit VGA auftreten:
Im Zusammenhang mit VGA gibt es mehrere verwandte Begriffe, die oft in der Diskussion über Grafiken und Displays auftauchen:
VGA bleibt ein wichtiger Teil der Geschichte der Computertechnik, auch wenn es in modernen Anwendungen zunehmend durch fortschrittlichere Standards ersetzt wird.